Informationen über Elektrosmog (2)
Wenn das Gehirn nachts ständig „nicht zuordnungs-
fähige“ Impulse bekommt, so kann das nach Ansicht
vieler ganzheitlich orientierter Mediziner dazu
führen, dass Ereignisse des Tages nicht mehr verar-
beitet werden, was wiederum z.B. zu Depressionen
oder Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit
führen kann.
Laut Naturmedizinern ist eine der häufigsten
körperlichen Krankheiten, die durch elektromagneti-
sche Wellen verursacht wird eine Drüsen-Fehl-
funktion, diese wiederum bewirkt oft Haut-
krankheiten.
Zu bedenken ist aber, dass über 70% der
Forschungsgelder aus der Industrie
kommen und so die kommerzielle und
lobbyistische Unterfütterung sowie
Vermarktung von Studien, die eine
Unbedenklichkeit bescheinigen viel besser
ist als die, die sich rein dem Schutz des
Menschen widmen. Trotzdem ist die Zahl
der Studien, die einen starken Einfluss von
Elektrosmog auf Befinden und Gesundheit
von Mensch und Natur nachweisen in etwa
gleich hoch.
Über die Auswirkungen von Elektrosmog gibt
es mannigfaltige Studien, die sich zum Teil
gegenseitig widersprechen. Das liegt auch
an der individuell verschiedenen "Fühligkeit"
sowie an der Komplexität und schlechten
Messbarkeit von z.B. Einflüssen auf
Depression.
Leider ist hier bisher kein wirklich
wissenschaftlich klares Bild aufzeigbar.
Die vorgeschriebenen Grenzwerte für Elektrosmog
orientieren sich im Wesentlichen daran, dass der Kopf,
wenn er ein Wasserballon wäre, sich nicht mehr als 1°C
erwärmen darf.
Die möglichen Effekte aber sind weit mannigfaltiger, der
menschliche Körper ist sehr komplex, die Zellen können
von elektromagnetischer Strahlung durchdrungen werden,
Nervenbahnen oder andere Zellstrukturen können als
Antennen wirken. Der Körper selbst hat elektrische Felder,
die beeinflusst werden usw. .